Sie alle kennen doch die typische Doppelmoral in unserer Gesellschaft. Sex ist verpönt. Über Sex spricht man nicht.
In Songs ist es gerade mal erlaubt, über Sex zu singen. Aber bloß nicht zu geil, sonst wird der Song zensiert. In Romanen redet man ebenfalls von Sex, aber man nennt ihn nicht so, sondern Liebe und deutet an, statt deutlich zu werden. Die ficken da nicht, die lieben sich.
Dabei ist es doch so, jeder hat Sex im Kopf. Und zwar Sex als Sex. Als wildes, geiles, ungehemmtes Vögeln. Jeder will es, jeder denkt daran, jeder träumt davon. Vom Teenager angefangen über die reife Hausfrau und den stressgeplagten Manager bis hin zu den Rentnern. Oder wollen Sie mir erzählen, Sex spielt für die keine Rolle mehr?
Na also.
Und wenn das so ist, warum darf man es dann nicht laut sagen? Sex ist nun einmal eine der Haupttriebfedern des Menschen. Die Geilheit sorgt für die Paarfindung, für die Fortpflanzung, verhindert
Einsamkeit, spielt die Muse für Künstler, und macht insgesamt das Leben schön.
Also mehr Offenheit, was Sex angeht, kann ich da nur sagen. Einfach dazu stehen, dass man geil ist und Lust auf Sex hat.
Lassen Sie doch die anderen die Nase rümpfen. Die wollen es ebenso wie Sie, nur trauen sie sich einfach nicht, das auszusprechen. Die klemmen sich lieber die Eier ab, bevor sie auch nur das böse Wort sagen: Sex.